Stories: The Path of Destinies

Stories: The Path of Destinies

Spielbuch im Action-Rollenspiel-Gewand

In Stories: The Path of Destinies erlebt ihr eine ganz persönliche Abenteuergeschichte, die während des Spielens aus euren Entscheidungen individuell entsteht.Kein Spieldurchlauf gleicht dem anderen, denn jede Entscheidung führt die Geschichte in eine andere Richtung weiter. Verpackt ist das interaktive Märchen, inklusive Erzählerstimme aus dem Off, in ein farbenfrohes Action-Rollenspiel mit Bilderbuch-Optik, und allem was das Action-RPG-Herz begehrt: Charakter-Entwicklung, Skilltree und unzählige Waffen mit zugehörigem Upgrade-System. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • tolles Storykonzept
  • flotte, dynamische Kämpfe
  • mehrere Durchgänge um alles freizuschalten
  • geniale Erzählerstimme

Nachteile

  • Kämpfe werden zu schnell repetitiv
  • Spielzeit für einen Durchgang relativ kurz

In Stories: The Path of Destinies erlebt ihr eine ganz persönliche Abenteuergeschichte, die während des Spielens aus euren Entscheidungen individuell entsteht.Kein Spieldurchlauf gleicht dem anderen, denn jede Entscheidung führt die Geschichte in eine andere Richtung weiter. Verpackt ist das interaktive Märchen, inklusive Erzählerstimme aus dem Off, in ein farbenfrohes Action-Rollenspiel mit Bilderbuch-Optik, und allem was das Action-RPG-Herz begehrt: Charakter-Entwicklung, Skilltree und unzählige Waffen mit zugehörigem Upgrade-System.

Schicksalhafte Entscheidung

Das Spiel erzählt die Geschichte des Piraten Reynaldo, ein säbelschwingender Fuchs, in dessen Rolle ihr schlüpft. Dieser durchlebt immer wieder die gleiche Geschichte, vergleichbar mit dem Film "Edge of Tomorrow", kann den Fortgang jedoch durch schicksalsträchtige Entscheidungen beeinflussen. Am Ende jedes Durchlaufs erfährt Reynaldo eine von vier "Wahrheiten", die ihn schließlich zum richtigen und wahren Ende führen. Das Spiel muss somit mehrmals durchgespielt werden, um alle Aspekte zu erleben. Aus einer für Action-RPGs üblichen isometrischen Perspektive steuert ihr Reynaldo durch mehr oder minder große Levels, die voller Secrets und alternativer Wege sind. In unregelmäßigen Abständen trifft man dann auf Kreuzungen und Scheidewege, an denen die Entscheidung des Spielers den Fortlauf der Geschichte beeinflusst: Rettet Reynaldo einen alten Freund, oder nimmt er lieber ein dämonisches Schwert an sich? Öffnet er eine geheimnisvolle Kiste oder legt er einen mysteriösen Schalter um? Je nachdem, wie ihr euch entscheidet, ändert sich nicht nur die Story, sondern auch der Spielverlauf: Mal bekommt man eine neue Waffe, manchmal führt eine Entscheidung durch einen komplett anderen Levelabschnitt, oder man begegnet anderen Gegnern und Hindernissen.

Neben dem entscheidungsbasierten Erkunden der Level sind actionreiche und effektvolle Kämpfe das zweite Standbein von Stories: The Path of Destinies. Reynaldo beherrscht neben herkömmlichen Schwertattacken auch einen schnellen Ausweichsprung, sowie diverse Greifhaken-Manöver, mit denen er Gegner an sich heranziehen und Abgründe überqueren kann. Das reaktionsbasierte Kampfsystem erinnert dabei ein wenig an die "Batman: Arkham"-Spiele: Die Auseinandersetzungen spielen sich flott und dynamisch und werden im weiteren Spielverlauf immer taktischer, da immer wieder neue Feindtypen eingeführt werden, gegen die eine spezielle Vorgehensweise notwendig ist. Zum Glück sammelt auch Reynaldo Erfahrungspunkte und lernt mit jedem Levelaufstieg dazu: Ein großer Skilltree bietet zahlreiche neue Attacken, Fähigkeiten und passive Boni, die ihr ganz nach Belieben freischaltet. Dazu gibt es noch unzählige verschiedene Schwerter mit eigenen Elementarboni, wie etwa ein Eisschwert, das Gegner in Eisblöcke gefrieren lässt. Schwerter und Fähigkeiten lassen sich mit Edelsteinen aufwerten und modifizieren, die man ebenfalls beim Erkunden findet. Trotz all dieser Möglichkeiten bleibt das Kampfsystem aber trotzdem sehr basisch, so dass die Kämpfe in späteren Durchgängen durchaus repetitiv werden können.

Farbenfrohe Grafik und toller Erzähler

Audiovisuell bietet Stories: The Path of Destinies dem Spieler einen wahren Hochgenuss: Während das Spiel einen Cel-Shading-ähnlichen Grafikstil aufweist, der an Comics und Märchenbilderbücher erinnert, werden die Zwischensequenzen in handgezeichneten Standbildern präsentiert, die von einem Erzähler näher erläutert werden. Diese Stimme aus dem Off begleitet euch, ähnlich dem spirituellen Vorbild "Bastion", durch das gesamte Spiel und kommentiert auch während des Gameplays eure Handlungen und Entscheidungen. Leider gibt es keine deutsche Sprachausgabe, doch der englische Sprecher macht seine Sache fantastisch und sorgt des Öfteren für Schmunzeln und Lacher. Zusammen mit dem tollen Charakterdesign, das an Cartoons und Zeichentrickfilme erinnert, und den wuchtigen Grafik- wie Soundeffekten in Kämpfen macht das Spiel einen tollen technischen Eindruck.

Ein kunterbuntes Action-Märchen

Wer Action-Rollenspiele, Cartoon-Optik und eine wendungsreiche Story voller Entscheidungen und Konsequenzen mag, wird mit Stories: The Path of Destinies seine helle Freude haben. Trotz der mitunter repetitiven Kämpfe lohnt sich dieses auf mehrere Spieldurchgänge ausgelegte Kleinod, alleine wegen dem tollen Erzähler und den vielen alternativen Wegen. Selbst beim fünften Durchlauf werdet ihr Neues erleben, und zu dem relativ günstigen Preis bekommt ihr ein kurzweiliges, farbenfrohes Action-RPG mit ganz eigenem Charme.

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